Rückblick: A Year in Books 2018

Lesestatistiken und Tops und Flops 2018

Das neue Lesejahr 2019 ist schon wieder fast einen ganzen Monat alt und der letzte Leserückblick des vergangenen Jahres ist auch schon erschienen, das bedeutet, dass ich den Gesamtrückblick auf das Lesejahr 2018 wohl auch nicht noch länger hinauszögern sollte – auch wenn ich ihn zugegebenermaßen gerne noch etwas vor mir hergeschoben hätte. In den letzten Leserückblicken und auch auf Instagram ist es ja auch wahrscheinlich schon mehr als deutlich durchgeklungen: 2018 war kein sonderlich erfolgreiches Lesejahr für mich und es lässt mich, wenn ich ehrlich bin, recht frustriert zurück. Deshalb würde ich mich auch lieber davor drücken, mich noch mal intensiv damit auseinanderzusetzen, aber andererseits kann ich danach dann auch erst richtig damit abschließen und vielleicht lässt sich ja daraus auch die eine oder andere Lehre ziehen, die ich mit in ein hoffentlich erfolgreich(er)es Lesejahr 2019 nehmen kann.

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Rückblick: Lesemonate September und Oktober 2018

In acht Wochen vom Lektürehochpunkt zum Lesetiefpunkt

Huch, da ist schon wieder Ende November und ich habe meinen Leserückblick zu den Monaten September und Oktober noch gar nicht gepostet, ups! War ich mit dem letzten Leserückblick mal richtig pünktlich dran, bin ich dieses Mal glaub so spät wie nie und hätte das vor lauter Buchmesse-, Lesungs– und Bloggeburtstagstrubel fast vergessen, aber natürlich sollen die ganzen Bücher, die ich in vergangenen zwei Monaten gelesen habe oder die neu bei mir eingezogen sind, hier auch nicht unerwähnt bleiben – vor allem, da ein paar tolle Schätze, die ich euch gerne ans Herz legen würde, aber auch ein paar Nieten dabei sind, vor denen ich euch eher warnen würde. Jedenfalls sieht die Bilanz für September und Oktober mit insgesamt sieben gelesenen Büchern nicht allzu schlecht aus und war mit einigen Romanen, zwei Erzählbänden, zwei Klassikern und einem Essayband gut durchmischt. Vor allem der September hat richtig toll angefangen, allerdings ließ meine Begeisterung für die Bücher über die acht Wochen praktisch immer mehr nach und endete letztendlich in einem absoluten Tiefpunkt. Damit bilden meine Bewertungen der einzelnen Bücher in der Reihe, wie ich sie auch gelesen habe, zufälligerweise eine fast gleichmäßig abnehmende Kurve – quasi vom Hochpunkt zum Tiefpunkt:

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Bericht: Lesung von Benedict Wells am 22. Oktober 2018 in Zürich

Zurück in die Zukunft? Vorwärts in die Vergangenheit! – Eine emotionale Zeitreise mit Benedict Wells

Vor ein bisschen mehr als zwei Jahren las Benedict Wells in Begleitung von Jacob Brass im wunderschönen Konzerthaus in Ravensburg aus seinem Roman Vom Ende der Einsamkeit. Genau heute vor zwei Jahren habe ich in meinem ersten richtigen Blogbeitrag eben von dieser legendären Lesung berichtet, die ich niemals vergessen werde und wegen der dieser Blog einen Tag zuvor auch überhaupt erst online ging. Gestern vor einer Woche hatte ich nun das große Vergnügen, das Dream-Team Wells & Brass im Kaufleuten in Zürich wiederzusehen – und zwar auf einer der drei einzigen Lesungen zu Wells‘ neuem Kurzgeschichtenband Die Wahrheit über das Lügen.  Ob perfektes Timing, purer Zufall oder schieres Glück  „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“, habe ich mir kurzum gedacht, nachdem mir dieses zeitliche Zusammenfallen der Ereignisse bewusst geworden war, obwohl der Lesungsbesuch bis zur Buchmesse eigentlich nicht eingeplant war. Eine derart wunderbare Veranstaltung sollte man sich aber nicht entgehen lassen und außerdem liegt Zürich für mich eigentlich auch nur einen Katzensprung entfernt, und so schnappte ich mir an besagtem Montag eine liebe Freundin, die Benedict Wells und seine Bücher bis dahin nur ein paar Tage gekannt hatte (aber in der kurzen Zeit direkt seine zwei neuesten Werke verschlungen hatte), und auf ging’s nach Züri, in die Heimat von Wells‘ Büchern.

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