Rückblick: Lesemonat November 2017

Durchwachsene Zeiten

Bevor dann bald schon wieder die Hälfte des neuen Monats vorbei ist, wird es langsam wirklich Zeit, noch den Lesemonat November Revue passieren zu lassen. Mit dem Leserückblick bin ich diesmal etwas später dran, weil ich mir ursprünglich gedacht hatte, die Lesemonate November und Dezember zusammenzufassen, doch jetzt war mir doch noch danach, früher als gedacht ein paar Worte zu den Büchern zu verlieren, die ich im letzten Monat gelesen habe.

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Bericht: Lesung von T.C. Boyle in Konstanz am 21. November 2017

Science-Fiction trifft auf jahrhundertealte Geschichte: „Ecosphere 2“ im Konstanzer Konzil

Gestern ging es für mich völlig spontan zur Lesung von T.C. Boyle in Konstanz. Wochenlang hatte ich zwar schon überlegt, die Lesung zu besuchen, doch da ich bis jetzt weder Boyles aktuellen Roman Die Terranauten noch ein anderes seiner Bücher gelesen habe, zögerte ich bis zuletzt. Als mich dann gestern Abend jedoch eine Freundin fragte, ob ich auch zu Boyles Lesung ginge, entschied ich mich kurzerhand doch noch dafür, schließlich bekommt man ja auch nicht alle Tage die Gelegenheit, einen der größten zeitgenössischen amerikanischen Autoren live sehen und lesen hören zu können. Und ich muss sagen: Ich bin im Nachhinein wirklich froh darüber, dass ich auf der Lesung gewesen bin.

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WUB17: Woche unabhängiger Buchhandlungen und 25 Jahre RavensBuch

Ein Fest der Unabhängig- und Beständigkeit

Während dieser Tage findet die Woche unabhängiger Buchhandlungen (kurz: WUB) statt. Seit dem 4. November und noch bis einschließlich 11. November feiern über 600 lokale, inhabergeführte Buchhandlungen in ganz Deutschland zusammen mit ihren Kunden mit vielfältigen Aktionen und zahlreichen Veranstaltungen ihre Unabhängigkeit (nähere Infos HIER). Die WUB geht dieses Jahr bereits in die vierte Runde, doch obwohl ich von dieser besondere Aktion bereits im letzten Jahr am Rande mitbekommen habe – vor allem durch die Wahl von Benedict Wells’ Roman Vom Ende der Einsamkeit zum Lieblingsbuch der Unabhängigen –, verfolge ich das Ganze in diesem Jahr zum ersten Mal aktiv mit. Ein Grund, meinen persönlichen Bezug zu lokalen, unabhängigen Buchhandlungen und ihre Bedeutung für mich einmal ein bisschen zu erläutern.

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Rückblick: Lesemonat Oktober 2017

Starker Anfang, schwaches Ende

Nachdem mein Blog nun ein Jahr alt ist, handelt es sich heute um den ersten Leserückblick, der sich quasi doppelt, denn zum ersten Mal gibt es einen zweiten „Lesemonat Oktober“: Vor genau einem Jahr erschein mein Rückblick zum Lesemonat Oktober 2016, heute blicke ich nun auf den Lesemonat Oktober 2017 zurück. Verglichen mit letztem Jahr fällt meine Lesestatistik für diesen Monat insgesamt allerdings ein bisschen schwächer aus, denn ich habe weniger Bücher gelesen als noch vor zwölf Monaten: Im Oktober 2016 waren es sechs, im Oktober 2017 vier gelesene Bücher. Gleich geblieben ist hingegen die Zahl der neu eingezogenen Bücher, die sich beide Male auf acht beläuft. Und wenn ich zurückblicke, glaube ich, dass ich letztes Jahr im Oktober mit den gelesenen Büchern alles in allem etwas zufriedener war. Dieser Oktober hätte nämlich, um ehrlich zu sein, ein bisschen besser laufen können. Zumindest hatte ich mir das erhofft. Letzten Endes startete der Lesemonat für mich zwar richtig stark, aber meine Begeisterung für das jeweilige Werke nahm jedes Mal ein bisschen mehr ab und so tat ich mich gegen Ende des Monats immer schwerer mit der momentanen Lektüre. Nun freue ich mich wirklich auf neue, vielversprechende(re) Bücher, aber davor will ich natürlich noch kurz meine Leseeindrücke festhalten:

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Bericht: Frankfurter Buchmesse am 14. und 15. Oktober 2017

Emerald Notes Goes #FBM

Letztes Wochenende gab es für mich persönlich und auch für meinen Blog mal wieder eine Premiere: Ich war zum allerersten Mal in meinem Leben auf einer Buchmesse. Den Traum, einmal die Frankfurter Buchmesse zu besuchen, hatte ich zwar schon länger gehegt, aber bisher war meistens aus terminlichen und organisatorischen Gründen nie etwas daraus geworden. Dieses Jahr hatte ich mir, nicht zuletzt wegen des Blogs, die FBM allerdings fest auf die Fahne geschrieben – komme, was wolle. Da die Unterkunft und die Art der Hin- und Heimreise jedoch eine ganze Weile noch nicht ganz feststanden und ich mir in der Zwischenzeit Tickets für zwei Konzerte, die in der Buchmessewoche stattfinden sollten und denen ich als Konzertjunkie beim besten Willen nicht widerstehen konnte, gekauft hatte, blieb am Ende nur noch das Messewochenende übrig. „Eineinhalb Tage Messe sind besser als gar nichts,“ dachte ich mir, auch wenn ich schon im Vorhinein ein bisschen Bammel vor den Besucherströmen hatte.

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