Rückblick: A Year in Music 2017

Meine musikalischen Tops und Flops 2017

Das neue Jahr hat bereits angefangen und eigentlich sind da Rückblicke, die sich auf das letzte Jahr beziehen, schon Schnee von gestern, aber einen, äh zwei, hab ich noch – unter anderem eben mein musikalischer Rückblick auf das Jahr 2017. Ich habe zwar manchmal das Gefühl, dass die Beiträge aus der Kategorie „Musik“ hier auf weniger Interesse stoßen, aber da ich – wie im letztjährigen Beitrag – bereits erklärt, eine Statistik dieser Art ohnehin privat für mich führe/dokumentiere und ich auch „A Year in Music 2016“ nicht alleine stehen lassen und diese Beitragsserie gerne weiterführen möchte, müssen einige von euch jetzt ganz stark sein. 😉 Abgesehen davon bin ich, wie ich auch schon in meinem Bericht über das Konzert von Glen Hansard im November erklärt habe, im Sommer nicht dazu gekommen, hier auch nur irgendwie auf all die Konzerte und Musicals einzugehen, die ich in dieser Zeit besucht habe. Somit sehe ich diesen Beitrag auch als Gelegenheit, vielleicht noch auf den ein oder anderen besonders schönen Moment davon einzugehen. Also dann mal nichts wie los:

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Bericht: “Wicked” in Zürich am 29. November 2017

Ein kurzer Besuch in der “Emerald City”

Vor etwas mehr als einem Jahr erschien mein erster und auch leider bislang letzter Musicalbericht. Ich habe in der Zwischenzeit zwar noch das eine oder andere Musical besucht, bin jedoch nicht zeitnah dazu gekommen, ausführlich darüber zu schreiben (eventuell werde ich aber im musikalischen Jahresrückblick noch kurz darauf eingehen). Letzte Woche habe ich allerdings eines meiner Lieblingsmusicals gesehen und da wollte ich es mir diesmal wirklich nicht nehmen lassen, euch davon zu erzählen und ein bisschen vorzuschwärmen. Die UK-Tourproduktion des Musicals Wicked macht nämlich gerade Halt in Zürich und so hatte ich vergangenen Mittwoch die Gelegenheit, dieses sensationelle Stück einmal im englischen Original zu sehen.

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Bericht: Konzert von Glen Hansard in Stuttgart am 15. November 2017

Ein Liedermacher, der seine Geschichten mit Herz und Seele lebt

Lange ist es her – nämlich genauer gesagt etwas mehr als ein Jahr –, als in der Anfangszeit dieses Blogs mein erster und bisher einziger Konzertbericht hier online ging. Schande über mein Haupt, ich weiß. Denn es ist ja nicht so, als ob ich in der Zwischenzeit nicht noch weitere Konzerte besucht hätte, schließlich brauche ich sie ja wie die Luft zum Atmen. Still blieb es hier, was den Bereich „Musik“ angeht, seitdem trotzdem vorrangig aus zwei Gründen: Zum einen war ich mir nicht sicher, wie hoch hier das Interesse an Beiträgen dieser Art überhaupt ist, und zum anderen, weil ich in den allermeisten Fällen auch nicht zeitnah dazu gekommen wäre, die Erlebnisse frisch niederzuschreiben. Den ein oder anderen kürzeren Konzert- und Musicaleindruck wird es aber sicherlich noch im musikalischen Rückblick Ende des Jahrs geben, versprochen! Jetzt gibt es jedenfalls fürs Erste wieder ganz aktuell einen Konzertbericht, der trotz all der vergangenen Zeit in vielen Punkten fast nahtlos an meinen Artikel über das Konzert von Passenger in Winterthur im letzten November anknüpft: Auch in diesem Fall wird das enge Verhältnis zwischen Musik und Dichtung bzw. Literatur sehr deutlich und hier ist die Verbindung zu Bob Dylan sogar noch größer, denn der betreffende Musiker sieht die Songwriterlegende nicht nur als einen seiner größten Einflüsse, sondern ist mit Dylan auch befreundet. Zudem handelt es sich hier ebenfalls um ein riesiges Erzähltalent, das seine Musikkarriere auch auf der Straße startete. Mittlerweile wird der besagte Singer/Songwriter gemeinhin als „König der Straßenmusiker“ gehandelt, wurde mehrfach ausgezeichnet, teilte die Bühne schon mit Größen wie Bruce „The Boss“ Springsteen, bespielt mitunter die namhaftesten Konzertstätten der Welt und zeigt sich auf seinen Gigs trotz allem als ein zutiefst authentischer, geerdeter und vor allem auch sehr nahbarer Vollblutmusiker. So auch gestern Abend im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle.

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Rückblick: A Year in Music 2016

Meine musikalischen Tops und Flops 2016

Der Jahresrückblick zum Thema „Bücher“ wäre abgehakt, jetzt wird’s also Zeit für die Zusammenfassung meiner musikalischen Highlights des Jahres. Eine ähnliche Statistik führe ich für mich persönlich schon seit etlichen Jahren und freue mich jedes Jahr wieder darauf, sie auszufüllen und meine Musikerlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen. Neu dazugekommen ist in diesem Jahr noch der Teil zu den Musicals – nicht nur wegen des Blogs, sondern auch, weil ich einfach noch ein paar Highlights festhalten wollte, bei denen es für einen Bericht leider zu spät war. Ich hatte ja damals in meinem allerersten Post erwähnt, dass es auch ein bisschen auf einen Musicalbesuch im Sommer zurückzuführen ist, dass ich immer mehr mit dem Gedanken, einen Blog zu eröffnen, gespielt hatte. Bei diesem Rückblick will ich nun also die Gelegenheit nutzen, um noch ein bisschen auf diesen besonderen Musicalbesuch einzugehen.

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Schmuckkästchen: Wie ich einst in einem Musikvideo von Coldplay landete…

Passend zur nun beginnenden Adventszeit, der allmählich aufkommenden Weihnachtsstimmung und vor allem zum heutigen Datum möchte ich im aktuellen Beitrag mal ein bisschen aus dem Schmuckkästchen (übrigens auch eine neue Kategorie) plaudern: Heute ist es nämlich genau sechs Jahre her, dass ich mich auf einem Boot auf der Themse befand, zum allerersten Mal Coldplays Weihnachtssong „Christmas Lights“ hörte und bunte Luftballons in den Londoner Nachthimmel steigen ließ. Meistens fühlt es sich immer noch an wie ein Traum (ein bisschen war es das ja auch), doch gerade zur Weihnachtszeit, wenn ich das Lied wieder auf meine Playlists packe oder es gar unverhofft im Radio oder auf einem Weihnachtsmarkt läuft (gerade dann ist meine Freude natürlich riesig!), kommen die Erinnerungen wieder hoch und es erscheint mir wiederum, als wär’s erst gestern gewesen, als ich Ende November 2010 spontan meinen Koffer packte und mich zu einem außergewöhnlichen Abenteuer aufmachte. Wie das, wieso überhaupt und wie es dazu kam? Dazu muss ich kurz ein bisschen ausholen…

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