Rückblick: A Year in Books 2016

Meine Tops und Flops 2016

2016 neigt sich dem Ende zu und deswegen möchte ich nun einmal komplett auf das vergangene Lesejahr zurückblicken. In den vergangenen zwölf Monaten habe ich tatsächlich so viel gelesen wie noch nie (zumindest laut meiner Goodreads-Statistik): Der heutige Stand sind 51 gelesene Bücher. Anfangs hatte ich mir ein Ziel von 40 Büchern gesetzt, welches ich bereits im Oktober erreicht hatte, weswegen ich die Latte dann nochmal auf 45 und schließlich auf 50 Bücher hochgesetzt hatte. Nun werden es wahrscheinlich noch ein paar mehr Bücher und dafür möchte ich mir tatsächlich auf die Schulter klopfen. Für den ein oder anderen sind um die 50 gelesene Bücher in einem Jahr wahrscheinlich lachhaft und nicht weiter nennenswert, aber nicht für mich – zumindest nicht so viele „Freizeitbücher“, da ich ja trotzdem immer viel Literatur für die Uni lese, die in meiner Statistik aber normalerweise nie weiter ins Gewicht fällt. Allerdings habe ich mir dieses Jahr vor allem während der Semesterferien, also im Frühjahr und im Sommer/Herbst viel Zeit zum Lesen genommen, weswegen es letztendlich für meine Verhältnisse doch so viele Freizeitbücher geworden sind. Obendrein waren auch so viele unglaublich tolle Bücher dabei – das ist ja auch keine Selbstverständlichkeit! Mit Pat Barker und John Boyne, aber auch vor allem Robert Seethaler und Benedict Wells habe ich außerdem ein paar Autoren für mich entdeckt, die mich ausnahmslos begeistern konnten und auf deren weitere Werke ich mich im kommenden Jahr (oder in hoffentlich naher Zukunft) sehr freue.

Nun also zunächst einmal eine Auswahl meiner Top-Bücher 2016:

Tops 2016

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Eine Auswahl meiner Lieblingsbücher 2016

Regeneration-Trilogie von Pat Barker: Streng genommen habe ich den ersten Teil (Regeneration) bereits im November 2015 gelesen, Teil 2 (The Eye in the Door) und 3 (The Ghost Road) folgten allerdings erst im Februar dieses Jahres, deswegen möchte ich die Trilogie zu meinem Highlights 2016 zählen. Auf die Bücher (und überhaupt auf Pat Barker) bin ich auch nur darauf gekommen, weil mir irgendwann die Idee kam, dass man einen Roman über die beiden britischen War Poets Wilfred Owen und Siegfried Sassoon und deren Zeit im Edinburgher Craiglockhart War Hospital schreiben könnte. Also nicht, dass ich ernsthaft gedacht hätte, ICH könnte das, aber mir gefiel die Idee einfach und deswegen habe ich einmal recherchiert und herausgefunden, dass Pat Barker diese bereits umgesetzt hatte (verdammt!). Im ersten Buch geht es tatsächlich hauptsächlich um Owen und Sassoon sowie eigentlich um deren behandelnden Arzt Dr. Rivers, aber es werden auch andere Charaktere (vorwiegende andere Patienten) vorgestellt, die im Verlauf der Trilogie eine immer größere Rolle spielen. Die Figuren und deren jeweilige Persönlichkeiten, Traumen und Abgründe sind sehr plastisch gezeichnet und man leidet mit jedem einzelnen von ihnen mit – ich erinnere mich auch noch ganz genau, wie sehr mich das Ende der Trilogie betroffen machte, auch wenn ich durch meine jahrelange Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg und den britischen War Poets eigentlich bereits im Vorhinein wusste, was passieren würde. Besonders gut gefallen und beeindruckt hat mich auch Barkers präzise Recherche, die wirklich ihresgleichen sucht! Ich freue mich schon sehr darauf, ihre neue Lifeclass-Trilogie (ebenfalls über den bzw. die Weltkrieg/e) zu lesen.

Us von David Nicholls: Ich muss ja zugeben, dass ich One Day absolut geliebt habe! Umso mehr habe ich mich auf Nicholls’ neuen Roman gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn ich bezüglich des Themas (eine Familiengeschichte) erst einmal skeptisch war. Allerdings brauchte es nur wenige Seiten, bis ich absolut überzeugt war: Die Geschichte kam frisch, spritzig und vor allem humorvoll um die Ecke. Ich litt mit dem Protagonisten Douglas Petersen und lachte so oft über und manchmal auch mit ihm, das war einfach genau meine Art von Humor. Obendrein sagten mir das Thema der Grand Tour und die vielen Kunstreferenzen natürlich unglaublich zu.

The Absolutist von John Boyne: Dieses Buch war eine Empfehlung von der lieben Elif von „The Written Word“ und sie hat bei mir damit einen absoluten Volltreffer gelandet! Zusammen mit Benedict Wells’ Becks letzter Sommer macht Boynes Roman das Rennen meiner zwei absoluten Lesehighlights 2016. Ich habe das Buch mit auf eine achtstündige Busreise zurück aus Wien genommen und habe/musste es in einem Rutsch lesen, weil es mich so dermaßen gefesselt und vor allem ergriffen hat. The Absolutist handelt von dem 20-jährigen Kriegsheimkehrer Tristan Sadler, der, mit Briefen und einem Geheimnis im Gepäck, die Schwester seines toten Kameraden und Freundes Will Bancroft besucht. In gewissem Maße hat mich der Roman an Madeline Millers The Song of Achilles (im Übrigen eines meiner Lieblingsbücher) erinnert und zählt nun mit eben jenem zu den emotionalsten Lektüren, die mir bis jetzt untergekommen sind bzw. die ich bis jetzt durchgemacht habe. Definitiv keine leichte Kost, sondern herzzerreißend und nachdenklich stimmend.

Birdsong von Sebastian Faulks: Und es geht munter weiter mit der Weltkriegsliteratur: Birdsong folgte direkt auf The Absolutist und sorgte für mein nächstes Lesehighlight. Obwohl mir ungefähr das erste Drittel des Romans und die Rahmenhandlung (eine Liebesgeschichte) eigentlich gar nicht zugesagt hatte und ich mich durch diesen Teil fast durchquälen musste, wurde ich für diese Strapazen am Ende belohnt: Der Teil, der dann tatsächlich in den Kriegsgräben spielt, war unfassbar gut und so eindringlich und fesselnd geschrieben, dass ich das Buch kaum weglegen konnte – obwohl einige Stellen (beispielsweise eine, die in einem Tunnel unterhalb der Gräben spielt) zugegebenermaßen so intensiv waren, dass es mir fast an die Substanz ging. Aber genau deswegen hat Faulks Roman einen derart bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

All Quiet on the Western Front von Erich Maria Remarque: Ja, es ist vielleicht ein bisschen merkwürdig, dass ich Remarques Klassiker auf Englisch gelesen habe – ich schiebe es auf das wunderschöne und passende Cover der Vintage War Collection-Edition! Im Nachhinein bereue ich es aber doch ein bisschen, dass ich den Roman nicht auf Deutsch gelesen habe und möchte das irgendwann noch einmal nachholen. Aber auch in der Übersetzung konnte mich Remarque absolut überzeugen. Es war ja bei Weitem nicht meine erste Weltkriegslektüre, aber dieser Roman hob sich sprachlich und stilistisch von allem bisher Gelesenen ab, wahrscheinlich, weil er von jemandem, der tatsächlich an der Front war, geschrieben wurde. Remarque schildert das Geschehen und vor allem die Gedanken und Gefühle der Soldaten so nachdrücklich und unmittelbar, was mich wirklich tief beeindruckt hat. Nun möchte ich unbedingt seine anderen Werke (u.a. Der Weg zurück, Drei Kameraden und Der Feind) lesen.

Century-Trilogie von Ken Follett: Noch eine Empfehlung von Elif, mit der sie wieder ins Schwarze getroffen hat. Zugegebenermaßen hatte ich bis dahin noch nichts von Follett gelesen, da ich (fälschlicherweise) immer davon ausgegangen war, dass seine „Mittelalterromane“ nichts für mich wären – umso dankbarer bin ich natürlich für die Empfehlung! Der erste Teil (Fall of Giants), der während des Ersten Weltkriegs spielt, konnte mich sehr schnell überzeugen und es dauerte nicht lang, bis mir die Charaktere ans Herz gewachsen waren. Die Idee, die Geschichte einzelner Familien unterschiedlicher Nationalitäten (deutsch, englisch, amerikanisch und russisch) über die Jahrzehnte zu verfolgen, deren Lebenswege teilweise miteinander zu verflechten und die verschiedenen Perspektiven auf das Weltgeschehen zu beleuchten, gefiel mir ausgesprochen gut! Auch der zweite Teil (Winter of the World) war im Nu gelesen und es war für mich interessant, nun auch über den Tellerrand meines üblichen Schwerpunkts „Erster Weltkrieg“ zu schauen. Da ich mittlerweile auch sehr an einigen Familien und bestimmten Figuren hing, wollte ich natürlich wissen, was die Geschichte noch für diese bereithielt und las daraufhin auch den letzten Teil, Edge of Eternity. Um ehrlich zu sein, gefiel mir dieser Band inhaltlich weniger gut und es ärgerte mich sogar teilweise, dass manche Handlungsstränge und vor allem Charaktere und deren Schicksale einfach wie heiße Kartoffeln fallen gelassen wurden. Aber alles in allem unterhielt mich Folletts Trilogie diesen Sommer sehr gut.

Becks letzter Sommer von Benedict Wells: Mein erster Wells und es war quasi Liebe auf den ersten Buchstaben. Ich weiß gar nicht mehr genau, was für Erwartungen ich überhaupt an dieses Buch, geschweigedenn an Wells hatte, aber die Geschichte hatte mich auf jeden Fall sehr schnell und heftig um den Finger gewickelt. Diese Leichtigkeit der Sprache, diese Komik, dieser unvergleichliche Stil und nicht zuletzt das Thema, es wirkte alles vollkommen faszinierend und erfrischend anders und neu auf mich (es handelte sich hier auch immerhin um den ersten deutschen Roman, den ich seit langer Zeit gelesen hatte). Natürlich ist es im Fall von Becks letzter Sommer auch das Thema: Wenn die Liebe zur und die Macht der Musik so in den Vordergrund gehoben werden und auch die Musikbegeisterung des Autors in jeder Zeile, in der es um Musik geht, mitschwingt, dann bin ich selbstverständlich Feuer und Flamme für solch ein Buch. Ich habe mich sehr oft gerade an den Beschreibungen von Raulis Gitarrenspiel und den mehr oder weniger beiläufig erwähnten Songtexten, Bands/Musikern oder Songs erfreut. Auch die drei Hauptfiguren des Romans – Robert Beck, Rauli und Charlie – sind mir in Windeseile sehr ans Herz gewachsen. Das in einem solchen Tempo, das schafft nicht jeder Roman bei mir, wenn er’s denn überhaupt schafft! Die Charaktere sind so plastisch gezeichnet und realitätsnah beschrieben, sie wurden für mich wirklich absolut lebendig (Ähnliches gilt übrigens auch für Jules, Liz, Marty und Alva aus Vom Ende der Einsamkeit). Tatsächlich erschien mir eine Romanfigur selten so sympathisch wie Robert Beck, trotz oder gerade wegen all seiner Makel und Verfehlungen – man leidet mit ihm, hofft mit ihm und wünscht ihm so sehr nur das Beste. Oft denke ich noch über Beck und Raulis Geschichte nach und überlege, wie es mit ihnen weitergehen könnte. Meine Hoffnung auf eine Fortsetzung habe ich ja auch bereits beim Herrn Autoren angebracht und noch darf sie ja bestehen. Ich bin gespannt und freue mich ohnehin auf sämtliche weiteren Werke aus Wells’ Feder.

Ein ganzes Leben von Robert Seethaler: Auf dieses grandiose Büchlein bin ich ja bereits ausführlich in einer Rezension eingegangen. Deswegen lasse ich das jetzt hier einfach so stehen und sage nur so viel: Seethalers Schreibstil und Humor haben mir so gut gefallen, dass ich mir vorgenommen habe, auch seine anderen Romane zu lesen. Gerade habe ich Der Trafikant beendet und auch das hat mir sehr gut gefallen – dazu aber mehr in einer baldigen Rezension. Eigentlich konnten mich die beiden Romane fast auf gleiche Weise begeistern, aber ich habe mich hier für Ein ganzes Leben entschieden, weil es eben mein erstes Buch von Robert Seethaler war und es einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Leider waren aber auch nicht alle Bücher, die ich dieses Jahr aus dem Regal zog oder die ich mir extra anschaffte, so toll, sondern teilweise auch ziemlich enttäuschend. Hier eine Auswahl der Bücher, die mich 2016 eindeutig weniger begeistert haben:

Flops 2016

flops-2016
Ein paar der Bücher, die mich dieses Jahr eher enttäuscht haben…

Tess of the D’Urbervilles von Thomas Hardy: Mal wieder ein Klassiker, von dem ich dachte, ich müsste ihn gelesen haben. Zugegeben, ich hatte mit dem Roman bereits im letzten Jahr begonnen und ihn erst dieses Jahr fertiggelesen – ich denke, das sagt auch schon viel darüber aus, wie viel Disziplin mich diese Lektüre gekostet hat. Die Handlung, die Beschreibungen und der Stil, es war einfach alles so unfassbar öde. Aus diesem Grund denke ich auch, dass ich so schnell kein Werk mehr von Hardy lesen werde.

Love, Rosie von Cecilia Ahern: Der absolute Leseflop des Jahres. Von selbst wäre ich ohnehin nicht auf die Idee gekommen, ein Buch von Ahern zu lesen, da ich ja nicht so der Freund von sogenannter Chicklit bin, aber es wurde mir aufgrund meiner Begeisterung für One Day empfohlen. Im Nachhinein finde ich, dass zwischen den beiden Welten liegen, was die Handlung, den Stil und vor allem die Subtilität betrifft – so ziemlich alles an Love, Rosie war so dermaßen vorhersehbar! Und was ich mich über die Naivität der Protagonistin geärgert habe, ich will lieber gar nicht mehr daran denken… Definitiv mein letzter Roman von Ahern für eine ganze, ganz lange Weile (wenn nicht gar für immer), sorry.

A Farewell to Arms von Ernest Hemingway: Ach Ernest, das sollte dieses Mal wohl nicht sein mit uns… An sich fand ich den Roman ja nicht komplett schlecht, allerdings hatte ich wohl zu hohe Erwartungen, da ich Hemingway sonst eben sehr mag, und war deshalb enttäuscht. Und das gerade bei einem Weltkriegsroman von einem Augenzeugen! Schade, aber mit The Old Man and the Sea bekommt Mr. Hemingway bald eine neue Chance, also keine Sorge. 😉

The God of Small Things von Arundhati Roy: Ich habe den Roman im Rahmen eines Uniseminars gelesen und die Geschichte leider nicht wirklich verstanden. Dementsprechend unerklärlich war für mich auch der Hype, der wohl nach Erscheinen des Buches um dieses gemacht wurde. Ich empfand die Handlung als furchtbar wirr und zäh, weswegen mich die Geschichte kein bisschen fesseln konnte.

Harry Potter and the Cursed Child von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne: Wahrscheinlich werden mich die Potterheads nun dafür steinigen, dass ich dieses Werk bei den Flops aufführe, aber ich möchte einfach ehrlich sein: Auch wenn ich das Skript nicht vollkommen schlecht fand, war ich dennoch ziemlich enttäuscht, da ich nach der Lektüre einfach komplett unbeeindruckt war. Es tut mir wirklich leid, aber man kann es ja auch nicht erzwingen. Deswegen interessiert mich auch das Skript zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind erst einmal nicht.

Where My Heart Used to Beat von Sebastian Faulks: Ein weiterer Beweis dafür, dass mich, auch wenn es vielleicht so scheinen mag, auch nicht jedes Buch, das sich um den Ersten Weltkrieg dreht, ausnahmslos begeistern kann. 😉 Nach Birdsong hatte ich mir so viel von Faulks neuem Roman erhofft, aber irgendwie wollte Where My Heart Used to Beat nie so wirklich bei mir zünden – erst ganz am Schluss und das war dann eigentlich auch schon zu spät. Insgesamt war mir der Ansatz der Geschichte vermutlich schlichtweg ein wenig zu (Möchtegern-)psychologisch angehaucht und damit konnte ich leider nicht so viel anfangen.

Kim von Rudyard Kipling: Warum ich mich mit Kim trotz Vorfreude auf die Lektüre des Klassikers letztendlich so schwergetan habe, habe ich ja bereits im letzten Monatsrücklick erläutert. Hier war ich wohl auch einfach mit zu hohen Erwartungen herangegangen, weshalb die Enttäuschung dann umso größer war.

Am Jahresende bietet es sich ja auch immer an, sich Vorsätze für’s neue (Lese-)Jahr zu nehmen, allerdings habe ich solche nicht konkret formuliert, da ich ohnehin nicht viel von Vorsätzen halte. Ich bin mit meiner Strategie (wenn man das überhaupt so nennen kann) dieses Jahr sehr gut gefahren, deswegen möchte ich daran im neuen Jahr auch gar nichts ändern. 🙂

Jetzt würde es mich aber interessieren, wie denn euer Lesejahr 2016 so war? Was waren eure Highlights? Welche Autoren und Bücher konnten euch so richtig begeistern? Und bei welchen Büchern handelte es sich eher um Fehlgriffe? Welche Bücher stehen für 2017 auf dem Leseplan?

Was die Literatur angeht, möchte ich mich für dieses Jahr dann auch schon mal verabschieden, aber die ein oder andere Rezension steckt vielleicht schon in den Startlöchern, also keine Sorge. 😉 Interessierte und Musikbegeisterte können sich allerdings noch auf eine Ausgabe von „A Year in Music“ freuen!

Kommentare

  1. Ohh, ich hoffe ja, dass du trotz der handvoll Flops mit deinem Lesejahr zufrieden bist! “Birdsong” hat mich damals auch sehr beeindruckt, besonders auch die Szenen im Tunnel! Mehr habe ich von diesem Autor aber nicht gelesen, ich glaube auch, dass er hauptsächlich für Birdsong bekannt ist. David Nicholls “One Day” hat mir damals so gut gefallen, dass ich bis jetzt aufgeschoben hatte, noch etwas von ihm zu lesen, aus Angst enttäuscht zu werden. Aber da er hier bei dir bei den Top-Büchern auftaucht, sollte ich es wohl nicht mehr allzu lang vor mir herschieben. Und natürlich: Ich freue mich immer seeeehr, wenn Leser den Wells für sich entdecken <3
    Liebe Grüße an dich!

    1. Liebe Cara,
      keine Sorge, es gab doch mehr Highlights und andere Bücher, die auch ziemlich gut waren, welche die paar Enttäuschungen wettgemacht haben. 🙂
      Ich finde das auf jeden Fall sehr interessant, dass es uns bei “Birdsong” dieselben Szenen angetan haben!
      Wegen David Nicholls: Also da kannst du wirklich getrost zu “Us” greifen, das ist wirklich komplett anders als “One Day”, deswegen kommt man da eigentlich auch gar nicht auf die Idee, die beiden Bücher zu vergleichen.
      Und ja, Herr Wells war definitiv DAS literarische Highlight für mich im letzten Jahr. Theoretisch hätte ich auch noch locker “Spinner” und “Vom Ende der Einsamkeit” mit auf die Liste packen können, aber ich wollte es nicht zu arg übertreiben. 😀
      Ganz liebe Grüße zurück!

  2. Hallo, Remarques “Im Westen nichts Neues” steht ganz unbedingt auch auf meiner Liste und ich bin schon sehr gespannt darauf. Im letzten Jahr hatte ich zum Glück keinen wirklichen Fehlgriff, ich habe aber auch fast nur gelesen, was ich mir seit längerer Zeit schon vorgenommen hatte und wurde zum Glück nicht enttäuscht. Ich wünsche dir ein schönes neues Lesejahr 2017. Viele Grüße!

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar! Mit “Im Westen nichts Neues” kannst du auf keinen Fall etwas falsch machen, es ist ein wirklich beeindruckendes Buch, wenn auch ganz und gar keine leichte Kost – also da kann ich dich schon einmal warnen. Und sehr gut, dass es bei dir keine Fehlgriffe ins Bücherregal gab, so soll’s ja eigentlich sein! Bei mir sind bei meinen “Flops” ja auch einige Bücher dabei, die schon sehr lange auf meiner Leseliste stehen (z.B. “Tess of the D’Urbervilles”, “A Farewell to Arms” und “Kim”), aber eigentlich waren diese ja auch nicht richtig schlecht (das war tatsächlich nur bei “Love, Rosie” der Fall), aber eben halt doch ein bisschen enttäuschend. Mal schauen, ob ich dieses Jahr von literarischen Enttäuschungen eher verschont bleibe. Ich hoffe jedenfalls, dass es bei dir wieder so erfolgreich läuft! Viele Grüße zurück! 🙂

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