Rückblick: Lesemonate Juni und Juli 2017

Stille Zeiten für den Blog – intensive, aber überraschend lesereiche Zeiten für die Bloggerin

Dem/der ein oder anderen ist es vielleicht aufgefallen: Auf dem Blog ging es in den letzten Wochen etwas ruhiger zu. Das lag vor allem daran, dass ich im Juni und Juli zum einen ein bisschen unterwegs war (worüber ich, wenn es die Zeit zulässt, vielleicht noch berichten werde) und zum anderen liegt es auch noch immer daran, dass ich mich in der heißen Schreibphase meiner Masterarbeit bzw. jetzt (endlich?) halbwegs auf der Zielgeraden befinde (nur noch ein paar Wochen bis zur Abgabe – hilfe!). Deswegen ist der Rückblick auf den Lesemonat Juni leider entfallen, wird aber jetzt nachgeholt und kurzum in den Leserückblick vom Juli eingebunden. Trotz oder eventuell sogar wegen der ganzen Schreiberei am Tag habe ich es in den letzten Wochen doch geschafft, ein paar Bücher zu lesen. Die Bilanz ist dabei ganz in Ordnung, würde ich sagen: Es waren (fast) keine ganz schlimmen Ausreißer nach unten, aber auch keine ganz großen Highlights dabei. Während ich es im Juni jedoch noch mit Büchern versucht hatte, die dem Leser (oder zumindest mir!) sprachlich und/oder thematisch etwas mehr abverlangten, habe ich mir gegen Ende des letzten Monats eher Bücher ausgesucht, von denen ich wusste, dass sie für mich einfacher zu bewältigen wären, was den „Entspannungsfaktor“ doch ein bisschen erhöhte. Was die Themen der Bücher angeht, fällt auf, dass diesmal einiges zum 1. Weltkrieg dabei war. Hierbei handelt es sich ja, wie ich hier bestimmt schon erwähnt habe, um einen meiner bevorzugten Leseschwerpunkte und obwohl ich hierzu bereits zahlreiche Bücher gelesen habe, ist diese Quelle (zum Glück!) noch lange nicht erschöpft. Neben drei Büchern zu diesem Thema waren aber natürlich auch noch andere dabei, nun also erstmal jeweils kurz ein paar Worte zu den gelesenen Büchern im Juni:

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Rezension: “The Boy in the Striped Pyjamas” von John Boyne

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft

Was Meinungen zu John Boynes Erfolgsroman The Boy in the Striped Pyjamas, da scheiden sich wohl ein bisschen die Geister: Der Großteil lobt das Buch in den Himmel und bezeichnet es als unbestreitbaren Klassiker, nicht wenige verurteilen Boynes Roman hingegen als vollkommen unrealistisch und furchtbar. Ich kann die meisten Argumente von beiden Seiten bis zu einem gewissem Grad nachvollziehen und befinde mich selber irgendwie in der Mitte. Zwar konnte mich das Buch letzten Endes nicht so begeistern, wie ich es ursprünglich erwartet hätte, aber mir hat die Geschichte ganz gut gefallen. Müsste ich allerdings ein Buch von Boyne weiterempfehlen, wäre es nicht dieses hier, sondern The Absolutist, durch welches ich überhaupt erst auf den Autor gestoßen bin.

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Rückblick: A Year in Books 2016

Meine Tops und Flops 2016

2016 neigt sich dem Ende zu und deswegen möchte ich nun einmal komplett auf das vergangene Lesejahr zurückblicken. In den vergangenen zwölf Monaten habe ich tatsächlich so viel gelesen wie noch nie (zumindest laut meiner Goodreads-Statistik): Der heutige Stand sind 51 gelesene Bücher. Anfangs hatte ich mir ein Ziel von 40 Büchern gesetzt, welches ich bereits im Oktober erreicht hatte, weswegen ich die Latte dann nochmal auf 45 und schließlich auf 50 Bücher hochgesetzt hatte. Nun werden es wahrscheinlich noch ein paar mehr Bücher und dafür möchte ich mir tatsächlich auf die Schulter klopfen. Für den ein oder anderen sind um die 50 gelesene Bücher in einem Jahr wahrscheinlich lachhaft und nicht weiter nennenswert, aber nicht für mich – zumindest nicht so viele „Freizeitbücher“, da ich ja trotzdem immer viel Literatur für die Uni lese, die in meiner Statistik aber normalerweise nie weiter ins Gewicht fällt. Allerdings habe ich mir dieses Jahr vor allem während der Semesterferien, also im Frühjahr und im Sommer/Herbst viel Zeit zum Lesen genommen, weswegen es letztendlich für meine Verhältnisse doch so viele Freizeitbücher geworden sind. Obendrein waren auch so viele unglaublich tolle Bücher dabei – das ist ja auch keine Selbstverständlichkeit! Mit Pat Barker und John Boyne, aber auch vor allem Robert Seethaler und Benedict Wells habe ich außerdem ein paar Autoren für mich entdeckt, die mich ausnahmslos begeistern konnten und auf deren weitere Werke ich mich im kommenden Jahr (oder in hoffentlich naher Zukunft) sehr freue.

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