Bericht: “Wicked” in Zürich am 29. November 2017

Ein kurzer Besuch in der “Emerald City”

Vor etwas mehr als einem Jahr erschien mein erster und auch leider bislang letzter Musicalbericht. Ich habe in der Zwischenzeit zwar noch das eine oder andere Musical besucht, bin jedoch nicht zeitnah dazu gekommen, ausführlich darüber zu schreiben (eventuell werde ich aber im musikalischen Jahresrückblick noch kurz darauf eingehen). Letzte Woche habe ich allerdings eines meiner Lieblingsmusicals gesehen und da wollte ich es mir diesmal wirklich nicht nehmen lassen, euch davon zu erzählen und ein bisschen vorzuschwärmen. Die UK-Tourproduktion des Musicals Wicked macht nämlich gerade Halt in Zürich und so hatte ich vergangenen Mittwoch die Gelegenheit, dieses sensationelle Stück einmal im englischen Original zu sehen.

Es ist mittlerweile ziemlich genau 10 Jahre her, dass ich Wicked das allererste Mal gesehen habe. Damals lief das Musical in Stuttgart und weil das Stück so ziemlich alles bietet, was das Herz eines Musicalfans höherschlagen lässt, war ich sozusagen von Anfang an „grünifiziert“: Die Handlung berührt und reißt mit, die Musik geht ins Ohr und ins Herz, an den Kulissen und Kostümen kann man sich kaum sattsehen und auch die Darsteller konnten damals auf ganzer Linie überzeugen. Insgesamt habe ich das Musical in den zwei Jahren, in denen es in Stuttgart gastierte, vier Mal gesehen und war untröstlich, als das Stück nach Oberhausen weiterzog und danach in Deutschland komplett abgesetzt wurde. In London wird Wicked hingegen seit 2006 ununterbrochen im Apollo Victoria Theatre aufgeführt und während diverser Londontrips hatte ich es mir in den letzten Jahren bereits mehrmals überlegt, das Stück auch einmal dort anzuschauen, mich stattdessen aber doch jedes Mal für andere, mir noch unbekannte Musicals und Theaterstücke entschieden. Ein Grund war sicherlich aber auch, dass der Stuttgarter Cast (allen voran die grandiose Willemijn Verkaik als Elphaba) die Messlatte so hoch gesetzt hatte, dass es für andere Darsteller ziemlich schwer geworden wäre, das noch zu toppen. Nun sind aber mittlerweile einige Jahre ins Land gezogen und ich war wieder mehr als bereit, meine Erinnerungen an dieses tolle Musical aufzufrischen, also hieß es letzte Woche „Auf nach Zürich!“, um der fabulösen „Emerald City“ mal wieder einen Besuch abzustatten.

Und was soll ich sagen? Ein bisschen fühlte es sich ja tatsächlich wie Heimkommen an, als ich den Saal des Zürcher Theater 11 betrat, meinen Platz einnahm und dann auf die mir so vertraute, grün erleuchtete Karte von Oz blickte. Ich konnte es wirklich kaum erwarten, in die magische und vor allem rundum (smaragd-)grüne Welt von Oz einzutauchen! Ehe ich mich versah, kam dann auch schon direkt vor mir von der rechten Bühnenseite einer der in dem Stück recht prominenten Affen daherspaziert und öffnete (scheinbar) durch Betätigung eines Drehrads den Bühnenvorhang (sprich die Karte von Oz) – und schon war man mitten im Geschehen. Das Stück beginnt mit dem Tod der bösen Hexen des Westens und erzählt dann in Rückblenden, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Als Vorlage für das Musical diente hier Gregory Maguires Roman Wicked – Die Hexen von Oz: Die wahre Geschichte der bösen Hexe des Westens, wobei sich dieser wiederum (natürlich) auf Lyman Frank Baums Kinderbuchklassiker Der Zauberer von Oz beruft. Im Zentrum der Geschichte steht die anfangs unmöglich scheinende Freundschaft zwischen zwei Frauen, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Elphaba, eine introvertierte, wegen ihrer grünen Hautfarbe verstoßene Außenseiterin, und Glinda, ein selbstverliebter, aber äußerst beliebter Blondschopf – Letztere erhält im Verlauf des Stücks die Bezeichnung „Glinda die Gute“ und wird gefeiert, Erstere wird hingegen schließlich als „Böse Hexe des Westens“ verrufen und gejagt. Mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch gar nicht verraten, außer vielleicht noch so viel: Von dieser Geschichte, die sich um so essentielle Themen wie Toleranz, Liebe, Mut und Menschlichkeit dreht, kann ein jeder, ob groß oder klein, etwas für sich mitnehmen.

Auch die Kulissen und Kostüme dürften Besucher jeden Alters ins Staunen versetzen. Gerade bei den herrlich fantasievollen, kunterbunt funkelnden Kleidern und prächtigen Perücken weiß man als Zuschauer oft gar nicht, wohin man zuerst schauen soll, und das absolute Highlight sind hier sicherlich die unzähligen Kostüme in sämtlichen Grüntönen während des Lieds „One Short Day“. Doch nicht nur die kreativen Roben, sondern auch die originellen Kulissen sowie das szenische Spiel mit Licht und Schatten schaffen es, den Zuschauer umgehend in eine andere Welt zu befördern. Zwar wurden bei dieser Tourproduktion ein paar kleinere Abstriche beim Bühnenbild und den Requisiten gemacht, doch fallen diese Einzelheiten insgesamt nicht weiter ins Gewicht und tun dem allgemein sehr effektvollen Eindruck der Bühnenausstattung keinen Abbruch. Ergänzt werden diese visuellen Impressionen obendrauf noch mit eingängigen Melodien, bewegenden Songtexten und kurzweiligen Dialogen. In vielen Fällen bestechen Musicals (zumindest meiner Erfahrung nach) hauptsächlich mit der Musik und weniger mit den Dialogen zwischen den Liedern, aber im Fall von Wicked wurde hier eine ziemlich perfekte Ausgewogenheit erzielt: Neben unvergesslichen Songs wie zum Beispiel „Popular“, „Defying Gravity“ oder „For Good“ brauchen sich nämlich auch die Texte nicht zu verstecken, denn der originelle Umgang mit der Sprache, die Raffinesse und auch der Humor machen diese zu etwas ganz Besonderem. So bleibt sowohl bei Liedern als auch bei Dialogen oftmals kein Auge trocken (wahlweise vom Weinen oder Lachen) und in diesem Kontext sind vor allem die von Glinda gesungenen und gesprochenen Parts, welche vor Sprachwitz nur so strotzen, hervorzuheben.

Normalerweise bin ich kein allzu großer Fan von größeren Tanzeinlagen und (unnötig) langen Ensemblenummern, aber der Besuch von Wicked letzte Woche hat mir mal wieder gezeigt, dass es auch anders geht. Tatsächlich war ich mir nach all der Zeit nicht mehr so darüber bewusst, dass es in diesem Musical verhältnismäßig viele Ensemblestücke gibt, aber während ich diesen Teilen der Show ansonsten äußerst selten entgegenfiebere, habe ich mich dieses Mal wirklich auf und über jede Ensemblenummer gefreut: Die großartigen Kostüme in Verbindung mit den eindrucksvollen Choreografien sind hier wirklich ein Fest fürs Auge! Aber nicht nur darstellerisch konnte das Ensemble überzeugen, sondern auch gesanglich – hier wirkte alles sehr harmonisch. Und so fiel der Rest vom Cast leistungstechnisch auch nicht allzu sehr von den Hauptdarstellern ab – was man auf der einen Seite als durchaus positiv, auf der anderen Seite aber auch bis zu einem bestimmten Grad als etwas negativ betrachten kann. Denn die größeren Rollen bzw. die drei Hauptrollen waren zwar mit qualifizierten Darstellern besetzt, die absolut solide Leistungen erbrachten, doch fehlte es für meinen Geschmack an den ganz großen Talenten. An dem, was Amy Ross (Elphaba) und Helen Woolf (Glinda) an jenem Abend schauspielerisch und gesanglich geliefert haben, kann man wohl kaum etwas bemängeln – Ross gefiel mir mit jedem Solo besser (gerade ihre Interpretation von “No Good Deed” war wirklich stark) und Woolf war die Spielfreude deutlich anzusehen –, doch riefen sie bei mir keine Begeisterungsstürme hervor, wie es manche ihrer Kollegen bzw. Kolleginnen schon geschafft haben. Andererseits ist es sicherlich nicht leicht, in die Fußstapfen von Musicalgrößen wie Willemijn Verkaik und Lucy Scherer oder Idina Menzel und Kristin Chenoweth zu treten, aber eben auch für eingefleischte Wicked-Fans nicht einfach bzw. unmöglich, keine Vergleiche zu ziehen. Aaron Sidwell in der Rolle des Fiyero sagte mir – Vergleiche hin oder her – hingegen weder stimmlich noch optisch zu, auch wenn es in diesem Fall letzten Endes wohl auch eine Frage des Geschmacks ist, ob man Fiyero als Schönling oder (wie hier) als Bad Boy präferiert. Auf alle Fälle ist bei allen Hauptdarstellern aber ein deutliches Potenzial nach oben zu erkennen und so kann diese schon jetzt beinahe makellose Produktion im Verlauf der noch mindestens zwölfmonatigen Tour nur noch ein bisschen besser werden.

Mein erneuter Besuch des Musicals Wicked hat mir jedenfalls wieder ganz klar vor Augen geführt, warum diese Show mindestens zu den Top 5 meiner absoluten Lieblingsmusicals gehört: Wicked schafft den Spagat zwischen einer spektakulären Show und einer mitreißenden und vor allem gut erzählten Geschichte nämlich mühelos. Hier rücken, ganz im Gegensatz zu beispielsweise Rocky, die Musik oder die Dialoge nicht zu Gunsten einer extravaganten, aber letztlich ziemlich nichtssagenden Performance in den Hintergrund. Aber nicht nur deswegen kann ich großen und kleinen Musicalfans einen Besuch bei Wicked nur wärmstens empfehlen, sondern auch, weil es sich hierbei um ein Musical handelt, welches das Herz erwärmt und aus dem man wertvolle Lehren ziehen kann.

Kennt ihr das Musical oder habt ihr es sogar bereits gesehen? Falls ja, wie hat es euch gefallen?
Lasst es mich wie immer gerne in den Kommentaren wissen!

Kommentare

  1. Ich hab es ja schon auf Instagram geschrieben, wie sehr ich dieses Musical liebe. Live kenne ich allerdings nur die Londoner Version live. Der beste Fiyero, den ich bisher gesehen und gehört habe, ist für meinen Geschmack Oliver Savile (auch wenn Mark Seibert natürlich ebenfalls eine sehr gute Wahl war 😀 ). Oliver Savile war weder reiner Bad Boy, noch reiner Schönling, sondern ein Fiyero, der gelassen und witzig ist, auch viel Eigenhumor und vor allem Charme besitzt und bei dem die Wandlung nicht so abrupt wirkt wie den Bad Boy/ Beau-Fiyeros, die ich vorher erlebt hatte. Außerdem merkt man Oliver Savile jedes Mal an, wie viel Spaß er in der Rolle hat.

    Meine Lieblingsg(a)linda blieb bisher unangefochten Dianne Pilkington, nicht zuletzt dank ihrer Spielfreude, ausdrucksstarken Mimik und der schrägen Gesangsinterpretation in Popular, die Galinda von dem Podest der Perfektion herunter holte.

    Die Elphabas, die ich bisher sah, konnten mich alle überzeugen, aber auch in meinen Augen ist Willemijn nicht zu toppen. Nicht ohne Grund hat sie als einzige die Elphaba in vier Ländern und drei Sprachen gesungen. Ich hatte gehofft, sie dieses Jahr in WIcked zu erleben, da sie für sechs Monate in London auf der Bühne stand. Leider fand ihre allerletzte Show dann aber doch drei Tage vor unserer Ankunft in London statt. 🙁 Immerhin konnten wir sie noch bei ihrem Abschlusskonzert im West End erleben (dennoch würde ich sie zu gern einmal 3 Stunden lang als Elphaba sehen und hören).

    Grundsätzlich kann ich sagen: Sieh dir Wicked unbedingt einmal in London an – mit Day Seats kommst du für rund 30 Pfund in die erste Reihe und das ist ein wirklich fantastisches Erlebnis. (Und die Wände im Apollo Victoria Theatre sind so passend smaragdgrün! 😀 )

    Liebe, galindafizierte Grüße
    Kathrin

    1. Liebe Kathrin,

      erst einmal vielen Dank für deinen lieben Kommentar, ich habe mich sehr darüber gefreut! Ich finde es immer schön, Leute kennenzulernen, die von Musicals (bzw. einem bestimmten Musical) genauso begeistert sind wie ich. 🙂

      Richtig toll, dass du Wicked schon so oft in London gesehen hast! Ich habe ja, wie gesagt, auch schon öfters mit dem Gedanken gespielt, aber die Auswahl an interessanten Musicals und Theaterstücken dort ist einfach überwältigend. Das Apollo Victoria Theatre klingt aber richtig schön, da würde ich dann wahrscheinlich am liebsten gleich einziehen wollen. 😀 Vielleicht probiere ich es das nächste Mal wirklich mit den Day Seats! Ob ich allerdings unbedingt in Reihe 1 sitzen möchte, weiß ich nicht so ganz. Ich habe die Erfahrung schon einmal in Stuttgart gemacht (damals noch mit einem “Young Ticket” – hach, das waren noch Zeiten bei Stage…) und in Zürich saß ich jetzt auch in Reihe 2 und habe mir manchmal doch einen besseren Überblick gewünscht.

      Tut mir übrigens wirklich leid, dass du Willemijn so knapp verpasst hast. Das Abschlusskonzert scheint aber wenigstens ein ganz gutes Trostpflaster gewesen zu sein. 🙂

      Oliver Savile sagt mir gar nichts, aber er klingt nach einer guten Wahl – ein Zwischending wäre mir in diesem Fall wahrscheinlich auch am liebsten. Mark Seibert hat mir als Fiyero zwar tatsächlich um Welten besser gefallen als Aaron Sidwell, aber in seinem Fall weiß ich immer noch nicht so recht, was ich von ihm halten soll, ich bin da immer ein bisschen hin und her gerissen (ich habe ihn mittlerweile in mehreren Rollen gesehen).

      Dianne Pilkington kenne ich bisher auch noch nicht, du hast mich jetzt aber wirklich neugierig gemacht! Ich werde gleich einmal schauen, ob ich ein Video von ihrer “Popular”-Interpretation finde. 🙂

      Viele liebe Grüße,
      Elena

      1. Hallo Elena,

        mir geht es genauso: Ich freue mich immer, wenn ich auf Musicalbegeisterte stoße, vor allem, wenn sich der Musicalgeschmack deckt. 🙂 Aber Wicked ist auch einfach großartig – wie du schon schreibst, stimmt hier von der Musik über Kostüme und Bühnebild bis hin zu Charakteren und Themen einfach alles.

        Stimmt, die Musical-Auswahl in London ist immer groß und verlockend. Viele, die mich interessieren, sind dann aber oft auch noch etwas zu teuer (“Aladdin” zum Beispiel), sodass wir uns zuletzt immer für “Wicked” oder ein günstigeres Musical oder Theaterstück entschieden haben. Welche hast du denn bisher gesehen oder kannst du besonders empfehlen?

        Ich persönlich mochte die erste Reihe in Wicked sehr, weil ich die Mimik und die Details an den Kostümen dann immer so genießen kann. 😉 Ich finde, der Rundumblick ist in London auch ganz gut, auch wenn man zur Drachenuhr natürlich den Kopf strecken muss. 😉

        Was genau lässt dich denn gegenüber Mark Seibert so unentschlossen sein? Ich persönlich schätze ihn sehr und er war quasi mein Einstieg in die Musicalwelt (vor über 10 Jahren, als er in “Aida” spielte, was ja auch seine erste richtig große Rolle war). Als er damals als Tod in “Elisabeth” angekündigt war, hatte ich allerdings auch erst ein paar Bedenken, weil ich ihn eher in diesen Prince Charming/ Sunnyboy-Rollen gesehen habe. Aber als Tod und auch als Graf Krolock hat er mich wirklich überzeugt. Außerdem liebe ich seine Interpretation von “Gethsemane”. 😉

        1. Liebe Kathrin,

          ich glaube, die Musicals, die ich bisher in London gesehen habe, kennst du schon bzw. sind keine sonderlichen Geheimtipps. Zum einen habe ich mir Les Misérables und The Phantom of the Opera angeschaut, damit ich die auch mal “abhaken” konnte (und weil ich bisher nie die Chance hatte, sie hier irgendwo zu sehen) und zum anderen konnte ich auch mal Day Seats in der 1. Reihe bei War Horse ergattern – das war wirklich toll, auch wenn das ja nicht das allertypischste Musical ist. Aber ist ja schade, dass es bei manchen Musicals wie z.B. “Aladdin” keine so günstigen Angebote gibt. Ich hoffe, dass sich das vielleicht irgendwann ändert und du es anschauen kannst. 🙂

          Also es ist nicht so, dass die 1. Reihe damals bei Wicked nicht ihren Reiz gehabt hätte. Ich hatte es davor ja schon mit einem besseren Gesamtüberblick gesehen und dann war das schon einmal etwas Besonderes, die fabelhaften Kostüme so nah zu sehen, dass man quasi jede einzelne Paillette, Perle oder Feder zählen konnte. Es war auch so eindrücklich, dass ich mich noch heute lebhaft daran erinnern kann. Deswegen würde ich sagen: Einmal erste Reihe bei Wicked (oder jedem Lieblingsmusical) muss mindestens drin sein. 😉

          Ich weiß auch nicht, das mit Mark ist so eine Sache bei mir, ich kann es gar nicht so genau festmachen. Ich finde ihn mittlerweile recht sympathisch (erst heute Mittag habe ich ein witziges Interview mit ihm angeschaut) und kann an seiner Arbeit wirklich nichts aussetzen, aber ich glaube, es ist einfach Geschmackssache: Mir ist er manchmal fast ein bisschen zu perfekt/”gestriegelt” und seine Stimme teilweise etwas zu “poppig” – wahrscheinlich, weil ich klassischere und vor allem dunklere Stimmen meistens eher bevorzuge. Seit ich ihn in Mozart! als Fürsterzbischof Colloredo gesehen habe (da hat er mir tatsächlich gut gefallen!), kann ich ihn mir in “böseren” Rollen theoretisch sogar ganz gut vorstellen – nur beim Grafen reicht meine Vorstellungskraft dann doch nicht aus. Interessant wär’s wahrscheinlich, aber gerade bei dieser Rolle ist es ja immer recht schwer, wenn man seinen Lieblingsgrafen (ich weiß, schwieriges Thema…) hat. 😀

          Liebe Grüße und dir noch einen schönen 2. Advent,
          Elena

          1. Liebe Elena,

            “Phantom of the Opera” und LesMis haben wir auch in London gesehen – wie du schon schreibst, sind die über Kurz oder Lang einfach ein Muss. 🙂 “War Horse” wollte ich immer sehen, habe es aber nie geschafft – weder während der Spielzeit in London noch in Deutschland. Sehr schade, da ich mir dieses Musical schon recht opulent vorstelle – mich hat dieses Pferde”modell” immer wieder beeindruckt.

            Was Mark angeht, verstehe ich dich nun auf jeden Fall 🙂 Jeder mag andere Stimmen und Stile. Und manchmal ist es so, wie du auch schon sagst: Man versteht, warum jemand so gefeiert wird, aber wird selbst einfach nicht mitgerissen (zumindest nicht in dem Ausmaße). Mir geht es bspw. so mit Jan Ammann – er hat eine gute Stimme und ich kann nachvollziehen, warum er so beliebt ist, aber mich persönlich konnte er einfach noch nicht begeistern, ohne dass ich jedoch sagen könnte, woran das genau liegt.

            Liebe Grüße und ein schönes Adventswochenende!
            Kathrin

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