WUB17: Woche unabhängiger Buchhandlungen und 25 Jahre RavensBuch

Ein Fest der Unabhängig- und Beständigkeit

Während dieser Tage findet die Woche unabhängiger Buchhandlungen (kurz: WUB) statt. Seit dem 4. November und noch bis einschließlich 11. November feiern über 600 lokale, inhabergeführte Buchhandlungen in ganz Deutschland zusammen mit ihren Kunden mit vielfältigen Aktionen und zahlreichen Veranstaltungen ihre Unabhängigkeit (nähere Infos HIER). Die WUB geht dieses Jahr bereits in die vierte Runde, doch obwohl ich von dieser besondere Aktion bereits im letzten Jahr am Rande mitbekommen habe – vor allem durch die Wahl von Benedict Wells’ Roman Vom Ende der Einsamkeit zum Lieblingsbuch der Unabhängigen –, verfolge ich das Ganze in diesem Jahr zum ersten Mal aktiv mit. Ein Grund, meinen persönlichen Bezug zu lokalen, unabhängigen Buchhandlungen und ihre Bedeutung für mich einmal ein bisschen zu erläutern.

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Rückblick: Lesemonat Oktober 2017

Starker Anfang, schwaches Ende

Nachdem mein Blog nun ein Jahr alt ist, handelt es sich heute um den ersten Leserückblick, der sich quasi doppelt, denn zum ersten Mal gibt es einen zweiten „Lesemonat Oktober“: Vor genau einem Jahr erschein mein Rückblick zum Lesemonat Oktober 2016, heute blicke ich nun auf den Lesemonat Oktober 2017 zurück. Verglichen mit letztem Jahr fällt meine Lesestatistik für diesen Monat insgesamt allerdings ein bisschen schwächer aus, denn ich habe weniger Bücher gelesen als noch vor zwölf Monaten: Im Oktober 2016 waren es sechs, im Oktober 2017 vier gelesene Bücher. Gleich geblieben ist hingegen die Zahl der neu eingezogenen Bücher, die sich beide Male auf acht beläuft. Und wenn ich zurückblicke, glaube ich, dass ich letztes Jahr im Oktober mit den gelesenen Büchern alles in allem etwas zufriedener war. Dieser Oktober hätte nämlich, um ehrlich zu sein, ein bisschen besser laufen können. Zumindest hatte ich mir das erhofft. Letzten Endes startete der Lesemonat für mich zwar richtig stark, aber meine Begeisterung für das jeweilige Werke nahm jedes Mal ein bisschen mehr ab und so tat ich mich gegen Ende des Monats immer schwerer mit der momentanen Lektüre. Nun freue ich mich wirklich auf neue, vielversprechende(re) Bücher, aber davor will ich natürlich noch kurz meine Leseeindrücke festhalten:

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Schmuckkästchen: Erster Bloggeburtstag

Happy (Blog-)Birthday, Emerald Notes!

Heute gibt es einmal keine Rezension, keinen Lesungsbericht und auch keinen Monatsrückblick, stattdessen gibt es zur Abwechslung mal wieder einen Beitrag aus dem Schmuckkästchen – und zwar zu einem besonders schönen Anlass: Emerald Notes feiert die Tage nämlich sein einjähriges Bestehen! Letztes Jahr zu dieser Zeit stand dieser Blog bereits in den Startlöchern und am 29.10.2016, also morgen vor einem Jahr, ging dann der erste Beitrag online. Für mich zwar kein Grund, eines der obligatorischen Jubiläumsgewinnspiele zu veranstalten (damit kann ich gerade leider nicht dienen, sorry!), aber allemal Grund genug, die Gläser zu erheben, das vergangene Blogjahr Revue passieren zu lassen und dankbar zu sein!

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Bericht: Frankfurter Buchmesse am 14. und 15. Oktober 2017

Emerald Notes Goes #FBM

Letztes Wochenende gab es für mich persönlich und auch für meinen Blog mal wieder eine Premiere: Ich war zum allerersten Mal in meinem Leben auf einer Buchmesse. Den Traum, einmal die Frankfurter Buchmesse zu besuchen, hatte ich zwar schon länger gehegt, aber bisher war meistens aus terminlichen und organisatorischen Gründen nie etwas daraus geworden. Dieses Jahr hatte ich mir, nicht zuletzt wegen des Blogs, die FBM allerdings fest auf die Fahne geschrieben – komme, was wolle. Da die Unterkunft und die Art der Hin- und Heimreise jedoch eine ganze Weile noch nicht ganz feststanden und ich mir in der Zwischenzeit Tickets für zwei Konzerte, die in der Buchmessewoche stattfinden sollten und denen ich als Konzertjunkie beim besten Willen nicht widerstehen konnte, gekauft hatte, blieb am Ende nur noch das Messewochenende übrig. „Eineinhalb Tage Messe sind besser als gar nichts,“ dachte ich mir, auch wenn ich schon im Vorhinein ein bisschen Bammel vor den Besucherströmen hatte.

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Bericht: Lesung von George Watsky am 28. September 2017 in Tübingen

Watsky vermasselt’s ganz und gar nicht

Wie man es von mir und meinem Blog mittlerweile fast ein bisschen gewohnt ist, kommt eine Lesung selten allein. Schlag auf Schlag folgt hier manchmal ein literarisches Knallerevent auf das nächste. Und so war’s auch letzten Monat, denn zwei Wochen nach der großartigen Veranstaltung mit Arundhati Roy stand schon die nächste Lesung ins Haus: George Watsky machte auf seiner kleinen Lesetour durch Deutschland und die Schweiz auch einen Stopp hier im Schwabenländle, somit ging’s für mich also innerhalb kürzester Zeit noch einmal nach Tübingen. Bereits bei meinem letzten Abstecher dort hatte ich mir im Deutsch-Amerikanischen Institut (d.a.i.) Karten für die Lesung gesichert und blickte ihr mit großer Vorfreude entgegen. Watskys Prosadebüt Wie man es vermasselt hatte ich bis dahin zwar noch nicht einmal gelesen (keine Sorge, das hat sich inzwischen geändert und die Rezension folgt in Bälde 😉 ), aber ein Abend mit unterhaltsamen Stories und eventuellen Poetry Slam- und Rap-Einlagen klang dann doch zu verlockend, als dass ich hätte widerstehen können. Und es hat sich definitiv gelohnt, auf meinen Instinkt zu vertrauen, denn der Abend mit George Watsky hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

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