Rückblick: Lesemonat Januar 2017

Von einem überraschend guten Start ins neue Lesejahr

Schwupps, ist der erste Monat des Jahres 2017 auch schon wieder vorbei. In meinem letzten Monatsrückblick hatte ich ja die Befürchtung geäußert, dass es im Januar lesetechnisch wahrscheinlich nicht ganz so gut laufen würde wie im Dezember, aber da hatte ich mich wohl falsch eingeschätzt. Jetzt sind es dann doch fünf Bücher (wenn wir es ganz genau nehmen wollen sogar sechs, wenn wir das Theoriebuch, das ich für die Uni gelesen habe, noch gedanklich mit dazurechnen) geworden – definitiv mehr als erwartet! Vielleicht lag es aber auch an den Büchern, die ich mir ausgesucht hatte, denn alle ließen sich relativ flüssig lesen und hatten interessante Themen.

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Rezension: „The Orchard of Lost Souls“ von Nadifa Mohamed

Konflikt und Überleben: Somalia am Vorabend des Bürgerkriegs

The Orchard of Lost Souls, der zweite Roman von Nadifa Mohamed, einer jungen britischen Autorin mit somalischen Wurzeln, klang von Anfang an sehr vielversprechend für mich. Im Rahmen meines Studiums beschäftige ich mich nämlich seit ein paar Jahren mit dem Konflikt in Somalia. Mit den Werken eines der berühmtesten Söhne dieses Landes, dem Schriftsteller Nuruddin Farah, bin ich mittlerweile bestens vertraut und obwohl dieser dem Schicksal somalischer Frauen bereits außergewöhnlich viel Bedeutung beimisst, schlägt Mohamed mit ihrer Romanidee einen völlig anderen Weg ein: Anhand des Schicksals dreier Frauen unterschiedlicher Generationen schildert sie Somalias tragischen Niedergang in die zivilen Unruhen, die seither anhalten.

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Rückblick: Lesemonat November 2016

Von lesetechnisch eher durchwachsenen Wochen mit einem Last-minute-Highlight…

Und da ist er schon, mein zweiter Monatsrückblick. Wie schnell die Zeit vergeht. Dabei hatte ich mir für diesen Monat doch so viel vorgenommen… Am Ende sind’s dann leider gerade einmal drei gelesene Bücher geworden. Aber ich hatte ja im letzten Monatsrückblick auch bereits erwähnt, dass die Anzahl gelesener Bücher mit dem Semesterbeginn wieder automatisch schrumpfen würde, von daher hatte ich auch gar nicht mehr mit einem so großen Stapel gelesener Bücher gerechnet. Was ich allerdings nicht erwartet hatte: Dass mich eines der geplanten Bücher für November so viel Zeit und Nerven kosten würde. Dazu gleich mehr…

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